Gendermainstreaming und der lange Weg zur gleichberechtigten Teilhabe am Arbeitsmarkt und Entlohnung von Frauen

Datum: 18. April 2012

Uhrzeit: 19:00 – 21:00 Uhr

Wenig positive Veränderungen sind in den letzten Jahren zur Bekämpfung der Ungleichbehandlung von Frauen in Deutschland durchgesetzt worden. 23 Prozent weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen (Brutto-Stundenlöhne), der EU-Durchschnitt liegt bei ca. 18 Prozent. Der größte Teil der Einkommensdifferenzen beruht dabei auf direkter Diskriminierung: Trotz vergleichbarer Ausgangsbedingungen werden Frauen für die gleiche Arbeit geringer bezahlt.
Eine bedeutende Rolle spielt aber vor allem auch die indirekte Diskriminierung. Die Arbeitsbewertung trägt zur Unterbewertung typischer “Frauenarbeit” und damit zur indirekten Lohndiskriminierung bei. So werden häufig in Anforderungskatalogen Arbeitsmerkmale nicht diskriminierungsfrei ausgelegt. Zudem werden in gängigen Schemata Emotions- und Interaktionsarbeit nicht berücksichtigt, die für personenbezogene Dienstleistungen kennzeichnend ist. Solche komplexen Arbeitsanforderungen in der Pflege oder Kindererziehung gelten unbewusst häufig noch als “natürlich weiblich” und nicht bewertungsrelevant.

Was muss getan werden, um diese Diskriminierung aufzulösen? Welche Konzepte bestehen bereits, werden nur nicht umgesetzt bzw. eingeführt oder wie können neue Lösungen aussehen?

Wir freuen uns, dass uns Joana Latorre, Vorsitzende der AsF der SPD Mitte, als Referentin durch den durch den Abend begleiten wird.

Wir laden euch daher alle herzlich ein zur unserer nächsten Mitgliederversammlung zum Thema „Gendermainstreaming und der lange Weg zur gleichberechtigten Teilhabe am Arbeitsmarkt und Entlohnung von Frauen – Wo stehen wir derzeit und welche sinnvollen Instrumente gibt es auf dem Weg zur tatsächlichen Geschlechtergerechtigkeit?“.

Material:

Gender Datenreport 2011, Berlin

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